„Die Zeiten in denen der Chef alles überblickte, sind vorbei“

Die digitale Vernetzung nimmt noch weiter zu, Informationen sind das moderne Gold und durch Social Media und das Internet sind die Mitarbeiter viel schneller und besser informiert. Das ist sehr gut so, und bringt für Führungskräfte grosse Herausforderungen mit sich, welchen noch sehr viel Chefs oder Boss überhaupt nicht gewachsen sind.

Früher war der Patron als Einzelkämpfer

Die Herausforderungen an Firmen und Mitarbeiter in der heutigen Zeit sind immer grösser und anspruchsvoller. Das ist nun nicht einfach so daher gesagt, sondern ziemlich offensichtlich, wenn Du nur schon mal schaust welche Erfindungen heute gemacht werden, und welche um die Jahrhundertwende im vorletzten Jahrhundert gemäss der Chronologie der Technik.

– 1891 Erste Fernübertragung elektrischer Energie als Drehstrom mit Hochspannung zwischen Lauffen am Neckar und Frankfurt a. M.
– 1903 fand der erste erfolgreiche gesteuerte Motorflug durch Orville Wright und Wilbur Wright statt
– 1913 erfand Henry Ford in seinen Fabriken die Fliessbänder für eine schnellere Montage von Auto's

Diese Erfindungen entstanden alle durch die Idee oder Vision von einer einzigen Person, welche bestimmt sehr intelligent und visionär war. Doch schauen wir uns mal die Erfindungen um das Jahr 2000 an, die gemacht wurden:

– 1997 Ein Team des Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage, Max-Planck-Institut für Meteorologie, konnte das El Ninjo Wetterphänomen berechnen und vorhersagen
– 1997 Die Raumsonde Galileo (Jupiter-Mission) erreichte den Jupiter und erforschte seine umliegenden Sphären
– 2000 Genom-Projekt (Menschliches Erbgut) wurde entdeckt und definiert

Es waren alles Projekte und keine einzelnen Erfindungen mehr, die von ganzen Teams erreicht wurden. Es waren verschiedenste Spezialisten aus unterschiedlichsten Fachgebieten in den Team vertreten. 

„Schaffe schaffe Häusle bauen…“ – war gestern!

Genau diese Entwicklungen verändern in grossem Masse auch den Führungsstil und die Zusammenarbeit in einem Team oder Abteilung. Mit der Generation Y und X sind Menschen in die Geschäftswelt gekommen, welche ganz neue Ziele in ihrem Leben definiert haben. Sie wollen Gestalter sein und etwas bewirken können an ihrem Arbeitsplatz. Die Gesellschaft unserer Eltern war der Ansicht und folgte dem Glaubenssatz, „wer hart arbeitet, bringt es auch zu etwas!“. „Schaffe, schaffe Häusle bauen“ war eines ihrer Credos. Heutige Jugendliche oder Studenten wissen sicher eines, dass sie das nicht als Lebenssinn oder Zweck verinnerlichen wollen.

Prof. Dr. Gerald Hüther macht in einem Interview das er dem Manager Magazin gegeben hat folgende spannende Aussage: „Interessanterweise sind das nicht diejenigen, die sich ständig anstrengen, um möglichst gut zu funktionieren, die alles im Griff haben und kontrollieren wollen. Es sind eher diejenigen, die in sich ruhen und mit fast spielerischer Leichtigkeit all das erreichen, worum die anderen so verbissen kämpfen. Es sind all jene Personen, die sich ihrer selbst bewusst sind und die Kraft haben, andere einzuladen, zu ermutigen und zu inspirieren, die also anderen die Erfahrung ermöglichen, sich als Subjekte gesehen und wertgeschätzt zu erleben.“ 

Er sagt diesen neuen Führungskräften „Supportive Leader“, welche es nicht mehr nötig haben seine Mitarbeiter durch Zuckerbrot und Peitsche zu führen. Schön hohe Bonis in Aussicht stellen, damit die Mitarbeiter auch wirklich motiviert Gas geben, und wer nicht spurt mittels Bestrafungen zurechtweisen. Solche alte Chefs machen leider immer noch ihre Mitarbeiter zu Objekten, welche für die Firma zu funktionieren haben. Die Anforderungen an Führungskräfte heute gehen viel mehr in Richtung von Leader und Coach. Damit Du Dich als Führungskraft aber für einen solchen Führungsstil entscheiden kannst, bedingt es, dass Du Dich Deiner selbst bewusst wirst. Du kennst Deine eigene Vision, Deine Ziele was für ein Mensch Du sein oder werden willst. Dein ganz persönliches WARUM hast Du klar und lebst danach, und es lässt Dich jeden Morgen mit einem Lächeln auf den Lippen aus dem Bett hüpfen. Der Weg dahin ist auch für Dich als Leader ein spannender, der nicht immer einfach ist, Dir aber ermöglicht, Dich selbst wirklich und ehrlich kennen zu lernen und zu merken, welche Stärken und Fähigkeiten Du auch noch hast. Es darf zuerst Deine eigene Befreiung geschehen, bevor Du Dein Team oder die Unternehmung befreien kannst. Ein erster Schritt dafür ist das Meditieren. Am besten jeden Tag und auch eine geführte Trance ist dafür sehr gut geeignet (s. meine geführte Trance „Entspannt arbeiten“). Sehr gerne begleite ich Dich als Mentor und/oder Coach auf diesem Weg, der Dir und Deinem Team mehr Erfolg und Zufriedenheit bringt.

Weg von Kontrolle – hin zu Selbstkontrolle

Die Mitarbeiter müssen und sollen in die Entscheidungsfindungen mit einbezogen werden. In einem von mir beratenen Unternehmen stand die Beschaffung einer neuen Maschine in der Produktion an. Bisher war das immer eine Angelegenheit des Einkäufers zusammen mit dem Abteilungsleiter. Diese erstellten durch eine Befragung bei den Mitarbeiter das Pflichtenheft, und schrieben dann die entsprechenden Lieferanten an, und wählten nach einigen Verhandlungen (meist ging es eh nur um den Preis) die entsprechende Maschine aus. Die Mitarbeiter bekamen mehr oder weniger das vorgesetzt, und mussten damit Leben. Punkt. Diese Mal konnten wir durch meine Vorschläge den Beschaffungsprozess umstellen. Die Mitarbeiter bildeten ein Projektteam, welches sich um das Pflichtenheft kümmerte. Die Anforderungen an die Maschine wurden durch die Personen zusammen getragen, welche auch damit gute Resultate erzielen haben und wollen. Die Abklärungen und Test mit und bei den Lieferanten wurden von diesem Mitarbeiterteam gemacht. Sie dauerten wohl etwas länger als vorher, doch waren sie viel präziser und anspruchsvoller für die Lieferanten, wie mir einer der Verkäufer unter 4 Augen einmal bestätigte. Erst als es dann um das Finanzielle sowie die Gegengeschäfte ging, kamen der Einkäufer und Abteilungsleiter noch dazu. Die Maschine ist heute in Betrieb, und noch nie sei eine Montage einer Maschine sowie die anschliessende Inbetriebnahme so reibungslos erfolgt. Die Mitarbeiter sind zufrieden, der Lieferant ist zufrieden, die Produktionszahlen stimmen sogar mehr als erwartet, entsprechend sind alle im Unternehmen happy mit dieser Beschaffung. 

Dieses Beispiel zeigt, dass die Aufgabe der Führungskraft weg geht von einem „Kontrollierer“, hin zu einem Leader der seine Mitarbeiter den Weg und Vision aufzeigt, sie dann aber alleine machen lässt. In der Schlussbesprechung  äusserte der Einkäufer noch gewisse Bedenken. Es stellte sich jedoch heraus, dass er einfach nur um seinen Job bangte, da er merkte dass es ihn nur noch am Schluss des Prozesses benötigte. Und genau das zeigt sehr gut, um was es bei der Umstellung auf eine befreite Führung wirklich geht. Die Führungskräfte werden nicht überflüssig, dem wäre komplett falsch. Sie werden jedoch sehr wohl je weniger gebraucht, desto erfolgreicher die Firma läuft und die Mitarbeiter ihre Eigenverantwortung übernommen haben. Das eröffnet für den genannten Einkäufer entweder neue Möglichkeiten seinen Fokus zu legen – Einsparungsbereiche entdecken und entwickeln die bis heute nicht bearbeitet werden konnten – oder aber seine Abteilung kann verkleinert und Kosten reduziert werden. Die unproduktiven Bereich können durch die befreite Führung kontinuierlich redimensioniert werden, dem ist absolut so. Doch das ist für den Erfolg einer Unternehmung eine sehr gute Aussicht, denn so können unproduktive Kosten eingespart werden.

Was braucht es für eine befreite Führung?

Welche Voraussetzungen müssen denn nun gegeben sein, damit eine befreite Führung erfolgreich eingeführt werden kann? Es sind dies 3 Säulen welche erarbeitet und umgesetzt werden müssen, mit der klaren Vision von der „Kontrolle hin zur Selbstkontrolle!“

a) Die Vision sowie das „WARUM“ müssen klar definiert und kommuniziert sein
b) Die Führungskräfte brauchen ehrliche und verankerte Menschenkenntnisse
c) Die Kommunikationsfähigkeit in der ganzen Unternehmung darf erhöht werden

In meinem kostenlosen Webinar „Die 3 Säulen der befreiten Führung“ lernst Du, was es braucht um genau diese 3 Säulen zu erarbeiten und somit zuversichtlich in eine befreite und erfolgreiche Zukunft zu gehen. In run 50 Minuten mit anschliessenden Fragen zeige ich Dir auf, warum heute in der Wirtschaft soviele Mitarbeiter nicht mehr motiviert zur Arbeit kommen, und sogar nur Dienst nach Vorschrift machen. Ebenfalls rechne ich Dir vor, dass Du in Deinem Team oder der Firma hohe 6-stellige Beträge verlierst, weil Deine Mitarbeiter nicht das leisten, was sie eigentlich könnten. 

Die Menschheit und unsere Gesellschaft hat einen neuen, menschenorientierten und erfolgreichen Führungsstil verdient. Es kann nicht sein, dass die Krankheits-, BurnOut- und Selbstmordrate immer wie mehr steigen, nur weil wir vergessen haben dass Die Arbeit den Menschen ein Leben ermöglichen soll, bei dem sie zufrieden und glücklich sind. Schliess Dich uns an, und komm in meinem Facebook Community unter „Toschi Academy“, denn wir dürfen und können viel bewegen mit der befreiten Führung, welche von Firmen wie Harley Davidson und GoreTex erfolgreich gelebt werden.

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